DNA der Dinge: Alltägliche Objekte werden zu Datenträger

Date/Time/Location

Tuesday, 8 September 2020


15:30 o'clock - 15:50 o'clock

Innovation Symposium

Im Erbgut sind die Baupläne eines jeden Lebenwesens gespeichert. Forscher haben erstmals gezeigt, dass DNA auch in leblosen Objekten als Speichermedium einsetzbar ist. Prof. Robert Grass erzählt von der Entstehungsgeschichte und den Anwendungsmöglichkeiten dieser Speichertechnologie.

Die Menge an gespeicherten Daten nimmt exponentiell zu und die Ansprüche an Speichertechnologien werden ständig höher. Im Jahre 2019 wurde die globale Datenspähre auf 40 Milliarden Terabyte geschätzt. Ein neues Forschungsfeld untersucht nun die Möglichkeit digitale Daten in DNA zu speichern. Ein Anwendungsbeispiel davon ist die Speicherung von Daten in Objekten. Was ist der Nutzen davon? Wieviele Daten kann man in 1 Gram DNA speichern? Wie lange ist die Information noch lesbar? In dieser Keynote zeigt Prof. Robert Grass die Möglichkeiten von DNA Datenspeicherung in Objekten und die Herausforderungen für eine breite Anwendung im Alltag.

 

Kurz CV

Robert Grass ist Chemieingenieur und Titularprofessor im Labor für Funktionelle Materialien an der ETH Zürich. Seine Forschung begann mit funktionalisierten Nanopartikel, welche er mit der ETH Spin-Off Turbobeads GmbH kommerzialisiert hat. Seine aktuelle Forschung beinhaltet DNA Datenspeicherung und deren Anwendungen. Insgesamt resultieren 110 Forschungsartikel, 11 Patente und 4 Buchkapitel und mehrere Spin-offs aus seiner Arbeit

 

The speech will be held in German.

 

Speaker
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PhD Robert Grass

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