DNA der Dinge: Alltägliche Objekte werden zu Datenträger

Date/Time/Location

Wednesday, 9 September 2020


14:00 o'clock - 14:20 o'clock

Innovation Symposium

Im Erbgut sind die Baupläne eines jeden Lebenwesens gespeichert. Forscher haben erstmals gezeigt, dass DNA auch in leblosen Objekten als Speichermedium einsetzbar ist. Julian Koch erzählt von der Entstehungsgeschichte und den Anwendungsmöglichkeiten dieser Speichertechnologie.

Die Menge an gespeicherten Daten nimmt exponentiell zu und die Ansprüche an Speichertechnologien werden ständig höher. Im Jahre 2019 wurde die globale Datenspähre auf 40 Milliarden Terabyte geschätzt. Ein neues Forschungsfeld untersucht nun die Möglichkeit digitale Daten in DNA zu speichern. Ein Anwendungsbeispiel davon ist die Speicherung von Daten in Objekten. Was ist der Nutzen davon? Wieviele Daten kann man in 1 Gram DNA speichern? Wie lange ist die Information noch lesbar? In dieser Keynote zeigt Julian Koch die Möglichkeiten von DNA Datenspeicherung in Objekten und die Herausforderungen für eine breite Anwendung im Alltag.

 

Kurz CV

Julian Koch ist Chemieingenieur und PhD Student im Labor für Funktionelle Materialien an der ETH Zürich. Seine Forschung befasst sich mit DNA Datenspeicherung und deren Anwendungen. Im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts befasst er sich mit dem Aufspüren von Verschmutzungen mithilfe von DNA Tracer.

 

The speech will be held in German.

 

Speaker
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Julian Koch

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