3D-Druck von Implantaten/Schablonen im Krankenhaus: Kumovis

Additive Fertigung erhält vermehrt auch Einzug in Kliniken und Krankenhäusern. Kumovis R1 bietet den prozesssicheren 3D-Druck von Medizinprodukten aus Hochleistungskunststoffen (PEEK und resorbierbaren Polymeren) mit integrierter Reinraum-Technologie.

Planungssoftware und 3D Scanner (wie z.B. von Antonius Köster vertrieben) erlauben nicht nur biomedizinischen Ingenieuren, sondern auch Klinikern und Operateuren medizinische Daten für den 3D-Druck aufzubereiten. 3D-Software ist inzwischen intuitiv genug, um in der Klinik Anwendung zu finden und personalisierte Behandlungs-Optionen an betroffene Patienten anzupassen. Doch erst wenn die personalisierten Implantate, Instrumente und Schablonen mit branchenspezifischer 3D-Drucktechnologie gekoppelt werden, entstehen Vorteile für Operateur und Patienten. Die Auswahl der richtigen Materialien und der prozesssichere Workflow aufgrund steigender Anforderungen an QM in der Klinik sind dabei entscheidend. Die Bandbreite an medizinisch zugelassenem Material reicht von Kohlefaser-verstärkten Kunststoffen für patientenindividualisierte Platten bis zu resorbierbaren Polymeren für Implantate. Gerade für die Verarbeitung von resorbierbaren Materialien besteht die Notwendigkeit eines Reinraums.   

Kumovis R1 ist mit Reinraumintegration (ISO-Klassifizierung 7) und Edelstahl-Oberfläche speziell den hohen (Hygiene-)Anforderungen in der Medizintechnik angepasst. Die intuitive und von Klinikern geforderte Benutzerfreundlichkeit ist trotz höchster Qualitätsstandards gewährleistet:

Das Filament lässt sich intuitiv in der eigens dafür integrierten Kammer lagern und hält dort trocken, um jederzeit einen Bau-Job starten zu können. Die Bedienung erfolgt per Touchscreen direkt am Gerät. Um das Qualitätsmanagement zu vereinfachen, sind Schnittstellen zur automatisierten Dokumentation verfügbar und legen z.B. schreibgeschützte pdf Dokumente auf dem Server ab. Hier kann das Klinik-interne QM-System die Maßstäbe individuell anpassen.

Das eingebaute Temperaturmanagement-System für den gesamten Bauraum ist ein weiterer Vorteil, um die sicherheitsrelevante Schichthaftung der Medizinprodukte zu gewährleisten. Dank individuellem lokalen Temperaturmanagement lassen sich einzelne Schichten und gezielte Strukturen punktuell ansteuern, um beispielsweise Stützstrukturen intelligent ablösbar zu machen, sowie Festigkeiten und homogene Kristallinität zu gewährleisten. Die Festigkeitswerte gedruckter Produkte aus dem Kumovis R1 entsprechen Spritzgussniveau und bestehen Belastungstests jenseits der Elastizitätsgrenze.

Neben der Prozesssicherheit und Qualitätssicherung durch die integrierten Kontroll- und Dokumentationssysteme bietet Kumovis auch Consulting zu Themen wie die Evaluation von Materialien oder Produktionsplanung anhand kundenorientierter Analysen. Durch die fachliche Beratungskompetenz der Kumovis-Mitarbeiter in Sachen Medizintechnik, Materialforschung und klinikinternen Prozessen sind der Entwicklung individueller Medizinprodukte für Orthopädie-, Trauma-, MKG- und Onkologie-Anwendungen kaum Grenzen gesetzt.

 

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Anwendungsbereich:
Medizin

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Martin Herzman

Kumovis GmbH

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