Anisoprint Composer A3: 3D-Drucker mit Endlosfasern

Der Anisoprint Composer A3 für Carbonfaserverstärkte Materialien ermöglicht völlig neuartige Anwendungsgebiete für 3D-gedruckte Bauteile. Die patentierte Composite Fiber Co-Extrusion-Technologie (CFC) erlaubt die Integration einer kontinuierlichen Faser innerhalb FDM-gedruckter Objekte.

4 x leichter, 20 x stärker

Die aus tausenden dünnen, miteinander verwobenen Carbon- oder Basaltfilamenten bestehende und durch eine spezielle Polymerträgerverbindung gestützte Faser wird während des Druckens vom gewählten Kunststoffmaterial ummantelt und fest in das Bauteil eingearbeitet. Auf diese Weise erzeugte Verbundwerkstoffteile sind bis zu 4x leichter als vergleichbare Titanbauteile und zeichnen sich durch extreme Stabilität, Steifheit und Belastbarkeit aus. Das Material ist 15 bis 20x stärker als bei herkömmlichen FDM-Drucken und bis zu 7x stärker als Hochleistungs-Kunststoffverbindungen. Die faserverstärkten Bauteile sind von der Festigkeit mit Edelstahl vergleichbar und stabiler als Luft- und Raumfahrt-taugliches Aluminium. Die vergleichsweise kostengünstige Fertigungstechnologie erlaubt es Ihnen, Carbon oder Basalt mit zahlreichen verschiedenen Polymerkunststoffen zu kombinieren und dadurch einzigartige Verbundmaterial-Bauteile zu generieren. Das Verfahren erfordert keine spezielle Infrastruktur, Spezialwerkzeuge oder zusätzlichen Arbeitsschritte. Eine Nachbehandlung von Druckobjekten, wie bspw. das Aushärten des Materials, ist ebenfalls nicht notwendig.

 Der Anisoprint Composer A3 druckt mit einer minimalen Layerstärke von 0,06 mm, besitzt einen großen (420 x 297 x 210 mm) geschlossenen Bauraum, ein bis auf 120°C beheizbares Druckbett für eine verbesserte Objekthaftung und eignet sich dank des offenen Materialsystems für eine große Anzahl verschiedener Polymer-Kunststoffe. Der Dual-Düsen-Druckkopf verfügt über zwei Extruder (FDM und FDM+CFC mit verstärktem, faserschneidendem Mechanismus) und kann sowohl als gewöhnlicher FDM 3D-Drucker, als auch Co-Extrusions-Drucker für Verbundwerkstoffe genutzt werden. Die von Anisoprint entwickelte Software Aura  enthält integrierte Materialprofile für empfohlene Filamentarten, mit denen Carbonfaser-verstärkte 3D-Drucke einfach und sicher umgesetzt werden können. Die mit Aura bearbeiteten Druckdateien verbleiben dabei ausschließlich auf Ihrem System und werden nicht in eine Datencloud übertragen. Alternativ können Sie für reine FDM-Kunststoffdrucke auch die Freeware-Programme Cura und Slic3r nutzen.

 

Anwendungsbereiche

Typische und bevorzugte Anwendungen finden sich z.B. in den Bereichen Automobil- und Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt, Maschinen- und Werkzeugbau, Medizintechnik, Robotik, Drohnentechnologie oder Sportequipment.

Weitere Informationen
Produktgruppen:
Equipment additive Fertigung
    Material Extrusion (FDM, FFF, etc.)

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Foto von  George Kupecki

George Kupecki

myprintoo GmbH

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