Prototyping und Additive Manufacturing (AM)

Prototypen sind mehr und mehr eine Notwendigkeit bei der Herstellung von hochpräzisen Kunststoffspritzgiessteilen für technische Produkte, Medizinalprodukte und Implantate. Deshalb haben wir diese Entwicklung bei Samaplast zusammen mit unseren Kunden und Partnern vorangetrieben.

Additive Manufacturing (AM) und Prototyping, Risikominimierung und Fertigungsverfahren für Medizinprodukte:

Prototypen sind mehr und mehr eine Notwendigkeit bei der Herstellung von hochpräzisen Kunststoffspritzgiessteilen für technische Produkte, Medizinprodukte und Implantate.

Deshalb haben wir diese Entwicklung bei Samaplast zusammen mit unseren Kunden und Partnern vorangetrieben.

 

Prototypen in 10 Tagen aus gehärteten Stahlwerkzeugen:

Seit 2016 hat die SAMAPLAST AG das «Konzept Prototypen in 10 Tagen aus gehärteten Stahlwerkzeugen» inhouse erfolgreich umgesetzt. Mit dieser bereits etablierten Lösung schliesst die SAMAPLAST AG die Lücke zwischen generativ oder konventionell gefertigten Prototypen und Teilen aus gespritzten Serienwerkzeugen.

Das Testen am „Serienteil“ ist nun ohne grosse Kosten und lange Lieferzeiten möglich. In den meisten Fällen verkürzt sich dadurch die Gesamtprojektlaufzeit. Außerdem wird das Risiko dadurch sehr früh deutlich reduziert. Gerade im Medical Bereich ergeben sich so neue Möglichkeiten, weil erforderliche Nachweise und Prüfungen schon früh begonnen werden können. Die “Time-to-Market“, ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, kann so deutlich reduziert werden.

 

SAMAPLAST setzt neue Massstäbe:

Ein weiterer Meilenstein wurde mit dem Bau einens neuen Reinraum (ISO Klasse 8 in operation nach ISO 14644) und der Beschaffung des «ARBURG Freeformer» und des «Kumovis PEEK-Drucker» gesetzt. So erfolgten gleichzeitig die Umsetzung der normativen Vorgaben der Medizinprodukte-Industrie, die Qualifizierung des Freeformers bzw. PEEK-Drucker und eine mögliche anschliessende Prozessvalidierung nach ISO 13485 bzw. 21 CFR Part 820. Um den «ARBURG Freeformer» für ein grosses Spektrum einsetzen zu können, wurde dieser mit zwei getrennten Materialaufbereitungseinheiten (2K), mit einem 3-Achs gesteuerten Bauteilträger und einem integriertem Vakuumtisch ausgestattet.

Die SAMAPLAST AG baute das bestehende Additive-Verfahren hin zum validierbaren Prototyping-Verfahren und somit auch zu zukünftigen Herstellverfahren für die Medizinprodukte aus. Dadurch können zukünftig neue Geometriemöglichkeiten in Kleinstserien ausgeschöpft und Kombinationen vom Prototypen-Projekt hin zu OEM-Projekten angeboten werden. 

Nebst den Grossserien im Spritzgiessverfahren ist die Herstellung von Losgrössen von 1 Stück und Kleinstserien in Zukunft bei SAMAPLAST spielend umsetzbar.

 

Schneller Design Freeze mit 3D-Druck:

Mit der Beschaffung des FDM (Fused Deposition Modeling) 3D-Druckers «Stratasys F170» schliesst die SAMAPLAST AG eine weitere Lücke. Dieser Drucker kann aus 3D-Daten aus einer grossen Bandbreite der gängigsten Thermoplaste (PLA, ABS, ASA) formstabile Bauelemente mit höchstmöglicher Präzision und Reproduzierbarkeit herstellen.

Er unterstützt das Entwicklungs-/Konstruktionsteam in der Festlegung des Designs, minimiert das Restrisiko, verringert schlussendlich die Vorlaufzeiten und Projektkosten. So bestätigt er schlussendlich Ihre Design-Ideen.

Der 3D-Drucker ist ein wichtiger Teil des Entwicklungs-/Kon-struktions-Prozesses. Damit können die Ideen unserer Kunden rasch umgesetzt, Just-in-Time gefertigt, am selben Tag getestet und schneller marktreif hergestellt werden.

 

Weitere Informationen
Dienstleistungsgruppen:
Auftragsfertigung additive Fertigung
    Additive Fertigung Kunststoffe

Anwendungsbereich:
Medizin


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Stefan Okle

SAMAPLAST AG

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